mb-microtec AG, ansässig in Niederwangen bei Bern, ist ein Schweizer Mikrotechnologieunternehmen – weltweit führend in der Entwicklung und Herstellung von trigalight®, den selbstleuchtenden Tritium-Gaslichtquellen. Die Technologie wurde bereits 1969 erfunden und findet bis heute vielseitige Anwendung – von Notbeleuchtungen über Sicherheitsprodukte bis hin zu Uhren.
Wir wurden dabei in zwei Gruppen von CEO Roger Siegenthaler und COO Peter Feldmann persönlich durch die Produktion geführt – ein Rundgang, der uns eindrücklich die Präzision und Innovationskraft des Unternehmens vor Augen führte.
Besonders eindrücklich sind auch die Fakten hinter der Innovation:
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85/18/30 – 85 Mitarbeitende aus 18 Nationen mit 30 unterschiedlichen Kulturen
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2’000 m² – geballte Kompetenz auf einer Produktionsfläche von 2’000 Quadratmetern
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15 Mio. p.a. – jährlich entstehen hier rund 15 Millionen Lichter
Diese Kombination aus Präzision, Internationalität und Innovationsgeist macht die Firma zu einem echten „Hidden Champion“.
Faszination im Kleinen
Das Produkt selbst hat uns sofort in seinen Bann gezogen: winzige Glasröhrchen, gefüllt mit Tritium-Gas, die über Jahre hinweg völlig energieautonom leuchten. Und dies nicht nur im klassischen Grün, sondern in einer Vielzahl von Farben – von Rot und Blau bis hin zu Pink oder Violett.
Von mb-microtec zu traser
Ein logischer Schritt war die Gründung der eigenen Uhrenmarke traser. Seit 1989 baut das Unternehmen robuste, funktionale Uhren, die weltweit für ihre permanente Ablesbarkeit geschätzt werden. Die erste Uhr, der P6500 Type 6, wurde damals sogar an die US-Armee geliefert.
Heute stehen traser-Uhren für Schweizer Präzision, Langlebigkeit und Innovation – ob bei Outdoor-Abenteuern, im professionellen Einsatz oder im urbanen Alltag. Christian Leiggener, Head of traser, gab uns dabei spannende Einblicke in den Uhrenmarkt, erklärte die Positionierung der Marke und stellte die aktuelle Kommunikationsstrategie vor.
Modelle wie die P68 Pathfinder oder die limitierte P99 Iris zeigen eindrücklich, wie aus einer mikroskopisch kleinen Lichtquelle ein markantes Uhren-Statement entsteht.
Fazit
Unser Besuch bei mb-microtec hat gezeigt, dass im Kleinen Grosses steckt. Die Verbindung von mikrotechnischer Finesse, internationalem Spirit und visionärem Unternehmertum macht die Firma zu einem echten Leuchtturm der Berner Industrie – und zu einem inspirierenden Gastgeber für unseren Club.
